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…die Geigen-Solistin Fiona Milla Jäntti mit Schostakowitschs 1. Violinkonzert [war] ein Glücksgriff. In Balingen war es die junge Finnin, die dieses Konzert zu einem einmaligen Erlebnis machte, klangmächtig, technisch perfekt und mit tiefer Einsicht in Charakter und Struktur…

Schwarzwälder Bote

Die Geigerin Fiona Milla Jäntti zeichnet sich durch ihre musikalische Vielseitigkeit aus.
Ihre künstlerischen Aktivitäten reichen von der Barockvioline bis hin zur E-Geige.

Sie ist Preisträgerin mehrerer Wettbewerbe. 2019 wurde sie zusammen mit ihrem Duopartner Ryo Yamanishi mit dem 2. Preis beim „Europäischen Kammermusikwettbewerb Karlsruhe 2019“ ausgezeichnet. Im Mai 2015 gewann sie beim „Internationalen Knopf Wettbewerb für Violine 2015″ eine Auszeichnung für die beste Interpretation eines Werkes des 21. Jahrhunderts. Im selben Monat wurde sie mit dem „Edwin Fischer-Anerkennungspreis 2015“ der Hochschule für Musik Luzern ausgezeichnet. 2016 gewann sie den 4. Preis beim Wettbewerb „Citta` di Padua“. 2009 erhielt sie einen Förderpreis beim „Walter Gieseking Wettbewerb Saarbrücken“. 2002 gewann sie den 1. Preis beim „Internationalen Wettbewerbes Königin Sophie Charlotte 2002“. Außerdem war sie Stipendiatin des Vereins Live Music Now e.V. Leipzig und der Landessammlung Baden-Württemberg.

Fiona Milla Jäntti konzertierte u. a. im Konzerthaus Berlin, Kuopio Music Center, KKL Luzern, Gewandhaus Leipzig, der Tonhalle Zürich und dem Mendelssohn Haus Leipzig und war zu Gast bei Festivals wie dem Lucerne Festival, Kuhmo Chamber Music Festival, den Musikfestspielen Mecklenburg-Vorpommern, Hagnauer Klassik und dem Festival der Künste Mirow. Als Solistin konzertierte sie mit dem Luzerner Sinfonieorchester, der Norddeutschen Philharmonie Rostock, den Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim und dem Brandenburgischen Konzertorchester, unter der Leitung von James Gaffigan, Wojciech Rajski und Ullrich Windfuhr.

… Es folgte Bernd Alois Zimmermanns viel zu selten gespieltes Violinkonzert – kurz und bündig, bisweilen brachial und laut, aber mit wohldosierten kantablen und gar tänzerischen Elementen. Die Geigerin Fiona Milla Jäntti spielte es selbstbewusst sowie selbstbestimmt und nahm mit diesem Ausdruckswillen sowohl Publikum als auch Orchester bei der Hand….

Aus null41 (Schweiz)

Die junge Musikerin spielt leidenschaftlich gern Kammermusik und musizierte dabei zusammen mit namhaften Musikern wie Eduard Brunner, Tanja Becker-Bender, Muriel Cantoreggi, Gustav Rivinius, Hagai Shaham und Hansjacob Staemmler.

Ihr großes Interesse gilt ebenso der neuen Musik. So arbeitete sie bereits mit Komponisten wie Wolfgang Rihm, Alexander Goehr und Fabrice Bollon zusammen. Von letzterem ist in diesem Jahr eine CD-Aufnahme für Naxos mit einem neu geschriebenen Trio für E-Geige, E-Cello und Keyboard in Planung.

Fiona Milla Jäntti spielte Rundfunkaufnahmen für den Saarländischen Rundfunk, SWR und MDR ein.

Als Kind deutsch-finnischer Eltern in Berlin geboren, begann sie im Alter von fünf Jahren Geige zu spielen; inspiriert durch ihren finnischen Großvater, welcher Volksmusik auf der Geige spielte. Sie studierte bei Tanja Becker-Bender, Carolin Widmann und Sebastian Hamann. Weitere Impulse erhielt sie durch Petra Müllejans und Giuliano Carmignola. Sie schloss ihr Konzertexamen mit Auszeichnung in der Klasse von Sebastian Hamann an der Musikhochschule Freiburg ab. Zu ihren Kammermusiklehrern gehören Eduard Brunner, Peter Brunt, Florian Hoelscher, Roglit Ishay, Juhani Lagerspetz, Christian Poltéra, Tatevik Mokatsian und Isabelle van Keulen. Darüber hinaus besuchte sie Meisterkurse bei namhaften Lehrern wie David Alberman, Thomas Brandis, Zakhar Bron, Eberhardt Feltz, Ton Koopman, Yair Kless, Hagai Shaham, Michaela Martin, Igor Ozim, Heinrich Schiff und Maxim Vengerov.

Seit dem Wintersemester 2019 hat Fiona Milla Jäntti einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik in Freiburg inne. Als passionierte Pädagogin unterrichtet sie darüber hinaus an ihrer eigenen Online Violinschule, sowie weltweit über die Website „playwithapro“ und betreut Privatschüler seit vielen Jahren.

In ihrer Freizeit begeistert sie sich für Tanz, Weltmusik, Kunst und Psychologie.

Januar 2023